BAEK Patientensicherheit

Seite 8 von 17 Positionspapier der Bundesärztekammer Aktivitäten der Ärzteschaft (Auswahl): • Mit dem BÄK-Curriculum Ärztliche Führung wird die Bedeutung ärztlicher Führungspraxis für die Steigerung der Patientensicherheit explizit aufgegriffen (beispielsweise mit Themen wie „Second Victim“, „Psychologische Sicherheit“ etc.). • Die Ärzteschaft stellt mit dem Ärztlichen Peer Review ein Verfahren zur Verfügung, das mit dem kollegialen Dialog als zentralem Element zur Stärkung der Qualitäts- und Sicherheitskultur aktiv beiträgt. • Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen (M+MK) zielen darauf ab, besondere Behandlungsverläufe und kritische Ereignisse auf strukturierte, lösungsorientierte Weise in (Behandlungs-) Teams gemeinsam zu analysieren und aufzuarbeiten. Damit tragen M+MK zu an Lösungen und Verbesserungen orientierten Ereignisanalysen und zur Stärkung der Patientensicherheitskultur konkret bei. Die Bundesärztekammer hat einen Leitfaden zur Durchführung von M+MK bereitgestellt, der als Hilfestellung bei der Umsetzung von M+MK in Einrichtungen der Patientenversorgung dienen kann. Kultur Patientensicherheit

RkJQdWJsaXNoZXIy MjMxMzg=